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Vorsorge

Krebsvorsorge

 

Alle Frauen in Deutschland können ab einem Alter von 20 Jahren 1x jährlich eine Früherkennungsuntersuchung von Krebserkrankungen des weiblichen Genitale bei ihrem Frauenarzt durchführen lassen.

 

Der Gynäkologe erfragt bei dieser sog. „Krebsvorsorge“ gezielt die Krankengeschichte und führt eine gynäkologische Untersuchung mit Entnahme eines zytologischen Abstriches vom Muttermund durch. Im Allgemeinen ist diese Untersuchung nicht schmerzhaft.

 

Seit Einführung dieser Früherkennungsuntersuchung im Jahre 1971 konnte die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs in Deutschland von 40 Erkrankungen pro 100.000 Frauen auf 6,9 gesenkt werden.

 

Keine andere Vorsorgeuntersuchung ist bisher so erfolgreich gewesen!
Ab dem 31. Lebensjahr werden zusätzlich die Brüste und die angrenzenden Lymphknotenstationen untersucht und die Frau zur Selbstuntersuchung der Brust angeleitet. Ab dem 51. Lebensjahr wird der Stuhl auf verstecktes Blut (Hämoccult-Test) untersucht und die Frau erhält eine Einladung zum Mammographie Screening. Ab einem Alter von 55 Jahren ist sie berechtigt, zur Darmkrebsfrüherkennung eine Darmspiegelung bei einem Gastroenterologen durchführen zu lassen.